Kommentar: Raus aus dem Euro!

Kommentar: Raus aus dem Euro!

Was passiert, wenn man vollkommen unterschiedliche Volkswirtschaften zwanghaft in einen gemeinsamen Wirtschaftsraum presst? Richtig: Die Schwäche der einen müssen die anderen ausbügeln. Die Krisen der einen haben alle zu stemmen. Die Unfähigkeit der einen haben die Starken zu kompensieren.

An diesen Symptomen zeigt sich, woran die Europäische Union wirtschaftlich krankt. Der Weg zu den „Vereinigten Staaten von Europa“ läßt sich nur wider alle Logik durchpeitschen, wenn einige Wenige die Lasten tragen. Zu den einigen Wenigen gehört das 82-Millionen-Volk der Deutschen, die Migranten ausnahmsweise einmal mitgerechnet.  Nicht genug, daß die Deutschen die Hauptlast der Krise schultern, meinen nun einige „Experten“ die deutschen Exporte kritisieren zu müssen, weil diese die Wettbewerbsfähigkeit anderer europäischer Staaten gefährden würden. Die Deutschen sollen lieber die Nachfrage im Inland stärken, damit die Bundesbürger vermehrt Waren aus dem EU-Ausland konsumieren. Die Wahrheit liegt in der Mitte: Natürlich muß die Binnennachfrage gestärkt werden, müssen regionale Wirtschaftskreisläufe geschaffen und reanimiert werden. Doch importiert werden sollte dann in einer auf die Volksversorgung ausgerichteten deutschen Wirtschaft nur das, was hierzulande nicht verfügbar ist.

Der „Expertenrat“ kommt mit Sicherheit aus jenen Staaten, die derzeit von EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn Empfehlungen erhalten, wie sie wettbewerbsfähiger werden und so Ungleichgewichte beseitigen können. Befolgen sie die Ratschläge nicht, müssen sie mit Geldstrafen von Seiten der EU rechnen. Sie alle sollen wahrscheinlich Deutschlands Niveau erreichen. Aus diesem politischen Druck spricht der Realitätsverlust der politisch Verantwortlichen. Und gleichzeitig ihre ebenso realitätsferne Ideologie: denn grenzenloses Wachstum ist nicht möglich! Und schlußendlich werden Menschen und Mentalitäten schlichtweg ignoriert, wenn man meint, allerorten das gleiche Niveau zu erreichen.

Am Ende wird es darauf hinauslaufen, daß alles beim Alten bleibt, die Brüsseler Ideologen mit ihrer Regelungswut Sanktion für Sanktion durchpeitschen und doch weiterhin nicht zusammengehört, was nicht zusammenpaßt.

Die NPD wird aus diesen Gründen Kurs halten: Für ein anderes Europa! Deshalb: Raus aus dem Euro!

Patrick Wieschke
Stellv. Landesvorsitzender

 

Mehr Informationen: http://www.nein-zum-euro.de/

 

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