NPD und AfD – Eine Klarstellung

NPD und AfD – Eine Klarstellung

Auf der gestrigen Kundgebung auf dem Erfurter Domplatz ließ der Landtagsabgeordnete der AfD Stephan Brandner, verlauten, daß sich die NPD „verpissen“ solle und stimmte einen Atemzug später die Antifa-Parole „Nazis raus“ an. Diese an Hochmut und Kleingeistigkeit kaum zu übertreffenden Aussagen kommentiert der Landesvorsitzende der Thüringer NPD, Tobias Kammler, wie folgt:

„Wer auf einer patriotischen Kundgebung im Gleichklang mit Linksextremen derartige stumpfsinnige Parolen skandiert, ist weder legitimiert noch befähigt, den Anspruch auf die Wortführerschaft breiter Proteste zu erheben. Die NPD wird jedem Versuch, die aktuelle Widerstandsbewegung von innen heraus zu entzweien, entschieden entgegentreten. Die aktuelle politische Lage erfordert eine breite Volksbewegung, die von allen friedlichen Patrioten getragen werden muß. Die NPD wird deshalb weiterhin mit allen gutwilligen und ehrlichen Personen, Funktionären und Landtagsabgeordneten der AfD in Thüringen auf organisatorischer, journalistischer und politischer Ebene zusammenarbeiten. Auch Herr Brandner muß erkennen, daß die derzeitigen Proteste nicht an Parteizugehörigkeit geknüpft sind. Wenn er allerdings im Windschatten jenes Widerstandes ausschließlich einen Nutzen für die AfD abfangen will, ist er denkbar ungeeignet, sich als Wortführer dieser Bewegung zu präsentieren.“

Kammler ruft weiterhin alle Mitglieder und Sympathisanten der NPD und AfD auf, sich von den Äußerungen Brandners nicht beeindrucken zu lassen und unbeirrt jegliche patriotische und friedliche Protestbewegungen zu unterstützen. Den Spaltungsversuchen von Frauke Petry oder Stephan Brandner müsse man konsequent begegnen, so der NPD-Landesvorsitzende.

Eisenach, den 22.10.2015