Tauberts Bericht offenbart Abwanderungsprogramm der Landesregierung

Tauberts Bericht offenbart Abwanderungsprogramm der Landesregierung

Der gestern von Sozialministerin Heike Taubert (SPD) vorgestellte Thüringer Familienbericht ist eine Dokumentation über Abwanderungsprogramme der Landesregierung, denn eine Studie zur Familienfreundlichkeit des Freistaates. Der stolz zitierte Bericht offenbart sich damit als Mogelpackung, meint NPD-Spitzenkandidat Patrick Wieschke.

„Wenn Frau Taubert meint, daß Thüringen familienfreundlich sei und nur ein paar Stellschrauben noch gedreht werden müßten, zeigt sie ihre Unfähigkeit politische und reale Sachverhalte einzuschätzen. Daß Thüringen noch immer bundesweites Schlußlicht bei den Bruttolöhnen ist, wird im Bericht zwar erwähnt, jedoch mißt die unbekannte SPD-Spitzenkandidatin dieser Tatsache scheinbar wenig Gewicht bei. Für uns steht fest: In einem familienfreundlichen Land wären nicht nur 43 Prozent der Familien mit den Lebensbedingungen zufrieden, sondern nahezu alle. Wenn nicht einmal die Hälfte der Befragten meinen, daß es sich hier gut mit Kindern leben läßt, ist das kein Aushängeschild, sondern ein Armutszeugnis, das Frau Taubert sich offensichtlich gern ausstellen läßt“, sagte Patrick Wieschke heute in Altenburg.

„Auch die von der SPD im Landtagwahlkampf erhobenen Forderungen nach kostenlosen Kindergärten, einer breiten Sportförderung oder der jährlichen Neueinstellung von 500 Lehrern können an Schizophrenie und Dreistigkeit kaum überboten werden. Taubert und Genossen hätten diese Maßnahmen in den letzten fünf Jahren längst angehen und umsetzen können. Getan haben sie in dieser Richtung rein gar nichts, wie die Parlamentsdokumentation ausweist. Wir Nationaldemokraten sind daher die einzige glaubwürdige Familienpartei im Freistaat, die nach der Landtagswahl umgehend ihre Forderungen im Erfurter Parlament durchsetzen will. Gern geben wir Frau Taubert Nachhilfe in Sachen Familienfreundlichkeit und Sozialpolitik“, sagte Wieschke abschließend.