MDR verweigert Ausstrahlung von Radiospot – NPD klagt

MDR verweigert Ausstrahlung von Radiospot – NPD klagt

Wie schon Antenne Thüringen, weigert sich nun auch der Mitteldeutsche Rundfunk einen Radiospot der NPD auszustrahlen. Auch hiergegen geht die NPD gerichtlich vor und reichte einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht ein. Der Spot, der 90 Sekunden dauert, würde Islamisten verunglimpfen, so der Sender.

Im Spot spricht der Hassprediger Mustafa und warnt davor, die NPD zu wählen, weil sonst Thüringen niemals islamisiert werden könne. Außerdem spricht ein ausländischer Intensivtäter, der ebenso vor den Nationaldemokraten warnt, weil er sonst ausgewiesen würde. „Der MDR stößt sich offenbar an der Tatsache, daß wir Islamisten ausweisen wollen und Thüringen die abendländische Tradition bewahren soll und bewertet den Spot sogar als Straftat. Zu was Islamisten imstande sind, sehen wir aktuell im Nahen Osten – diese Terroristen und deren Taten zu kritisieren, kann keine Straftat sein, sondern ist geradezu eine Pflicht für jeden Europäer. Wir haben deshalb heute einen Eilantrag beim zuständigen Verwaltungsgericht eingereicht, um den Sender zu verpflichten den Spot auszustrahlen, der eben gerade nicht ausländerfeindlich ist, weil klar der Unterschied gemacht wird: Wer kriminell ist, fliegt, wer uns nützt, darf bleiben. Ein italienischer Pizzabäcker bekennt sich in dem Stück dazu, die NPD zu unterstützen“, sagte der Referatsleiter für Recht und Justiz, Tobias Kammler, heute in Eisenach.

Die Thüringer NPD ist optimistisch, daß der Spot wie geplant am 10. September ausgestrahlt wird. Er kann vorab hier angehört werden: