Fachkräftebedarf ist auch ohne Ausländer zu decken

Fachkräftebedarf ist auch ohne Ausländer zu decken

Die am Dienstag verbreitete Meldung des Landesarbeitsagentur-Chefs Kay Senius, wonach die Wirtschaft im Freistaat künftig ohne Ausländer nicht auskäme, ist falsch. Es müssen nur andere Wege gegangen werden, wie die AWO Jena-Weimar zeigt. Die NPD begrüßt die Maßnahmen der sozialen Einrichtung, die auf Familienfreundlichkeit, flexible Arbeitszeiten und Weiterbildungen setzt. Außerdem stehen die Nationaldemokraten auf der Seite der AWO, wenn sie fordert, daß endlich gleiche Löhne in Ost und West gezahlt werden müssen.

Die Ostthüringer Zeitung veröffentlichte gestern ein Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden der AWO Jena-Weimar. Darin beschreibt er, wie der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt dem Fachkräftemangel begegnet. Die Einrichtung paßt sich dem demografischen Wandel nicht an, sondern begegnet ihm durch Umstrukturierungsmaßnahmen, die der Familienfreundlichkeit und beruflichen Weiterbildung zugutekommen.

„Die AWO zeigt, wie es geht. Wir Nationaldemokraten fordern seit langem, daß die Politik den demografischen Wandel umkehrt und nicht wie das Kaninchen vor der Schlage sitzt. Unsere Unternehmen könnten mit gut ausgebildetem deutschen Personal ausgestattet werden, wenn man Weiterbildungen fördert, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert und endlich gleiche Löhne in allen Landesteilen gezahlt werden. Wir meinen, daß eine bessere und weitsichtige Berufsschulpolitik, eine Fachkräfteförderung über Stipendien oder Rückkehrprämien schon einen enormen Beitrag gegen die hausgemachte Katastrophe leisten würden“, sagte Patrick Wieschke heute in Eisenach.

Im Rahmen seiner Kundgebungstour besucht Wieschke auch soziale Einrichtungen, um sich über Arbeitsbedingungen, Löhne und Fachkräftebedarf auszutauschen. Außerdem wird er Tierheimen und sozialen Betrieben Spenden überreichen.