Eltern stärken – Familien fördern!

Eltern stärken – Familien fördern!

Für die NPD ist die Familie die Keimzelle unseres Staates, die es besonders zu fördern gilt. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist eine aktive Familienförderung unerläßlich für die Zukunft Thüringens. Die Nationaldemokraten stehen für das traditionelle Familienbild, bestehend aus Mann und Frau. Die steuerliche Gleichberechtigung und politische wie mediale Alimentierung homosexueller Paare lehnt die NPD entschieden ab.

Seit der Wiedervereinigung hat Thüringen 500.000 Einwohner verloren. Dies entspricht einem Bevölkerungsrückgang von knapp 20 Prozent – in gerade einmal 24 Jahren.

Eine Thüringer Frau bekommt durchschnittlich 1,4 Kinder – deutlich zu wenig, um dem Schrumpfen und der Abwanderung wirksam gegensteuern zu können. Damit der Freistaat eine ausgeglichene Geburtenbilanz aufweisen kann, müssen jedes Jahr etwa 9.000 Kinder mehr geboren werden, als dies momentan der Fall ist. Es läßt sich leicht ausrechnen, wie schnell der Freistaat schrumpft, selbst wenn das Abwanderungssaldo Null betragen würde.

Dabei müßte jegliches politische Handeln nur dem Zweck dienen, die Menschen zum Kinderkriegen zu animieren. Dazu sind Werte zu vermitteln, die jenseits einer Ellenbogen- und „Scheißegal-Gesellschaft“ verlaufen und finanzielle Mittel dorthin zu lenken, wo sie am dringendsten benötigt werden: in der Keimzelle eines jeden Staates.

Für die NPD steht der Erhalt des Volkes und mit ihm der Wirtschaft, der Sozialversicherungen und der Infrastruktur an erster Stelle der Politik. Das eine bedingt das andere. Daher sind ausreichend Maßnahmen und umfangreiche Reformen zu treffen, die die demografische Entwicklung, die man verniedlicht als bloßen „Wandel“ darstellt, umkehren.

„Deutsche Kinder braucht das Land“ muß der Arbeitstitel einer gerechten und perspektivischen Familienpolitik sein.

 

Mütter unterstützen – Landeserziehungsgeld durch Müttergehalt ersetzen

Die Familienförderung in der DDR war in weiten Teilen eine auf ausreichend Nachwuchs zur Sicherung der sozialen Systeme und der Wirtschaft ausgerichtete Politik. Es ist kein Zufall, daß die Geburtenzahl in Thüringen im Jahr 1990 noch 29.000 und nur ein Jahr später lediglich 17.000 Neugeborene betragen hat. Die soziale Sicherheit ging für Eltern bzw. junge Paare mit Kinderwunsch dramatisch zurück.

Gerade die SPD und die Linke, die sich sozial nennen, rütteln heute an den finanziellen Zuweisungen an Mütter. Das Landeserziehungsgeld soll abgeschafft werden, damit die Frauen schnellstmöglich in den Beruf zurückkehren; das Betreuungsgeld wird abwertend als Herdprämie bezeichnet. Für die Vertreter dieser Politik sollen Frauen emanzipiert genug sein, ihren Nachwuchs zeitig abzugeben, um ein „selbstbestimmtes Leben“ zu führen.

Für die NPD ist dies ein Angriff auf die Wertschätzung von Müttern. Aus Sicht der Nationaldemokraten verdienen Mütter die höchste Anerkennung der Gemeinschaft. Beruf und Familie müssen sich ergänzen, es darf jedoch nicht sein, daß allein die Ausübung des Berufes die Fürsorge der Kinder be- oder gar verhindert.

Die NPD fordert:

  • Eltern- und Landeserziehungsgeld für Mütter, die ihr Kind zuhause betreuen, durch ein sozialversicherungspflichtiges Müttergehalt i. H. v. 1.000 Euro netto im Monat ersetzen. Das Müttergehalt wird für die ersten drei Lebensjahre des jeweiligen Kindes gezahlt. Es ist allein deshalb finanzierbar, wenn man bedenkt, daß Krippen- und Kindergartenplätze den Staat in gleicher Höhe belasten.
  • Einführung einer Mütterrente – Kinderbonus bei der Rentenversicherung für jedes Kind
  • Wiedereinstiegshilfe in den Beruf nach Ablauf des Müttergehaltes

 

Steuer– und Rentengerechtigkeit für Familien mit Kindern

Artikel 6 des Grundgesetzes stellt die Ehe und Familie unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung. Durch die steuerliche Gleichberechtigung von Familien mit Kindern und Kinderlosen fußt auf dieser Grundlage. Jedoch werden Familien bei der Besteuerung grundsätzlich benachteiligt, da der Grundsatz der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit in diesem Fall ausgeblendet wird. Faktisch erwirtschaften Paare mit Kindern im Vergleich zu Kinderlosen ein Vielfaches an Steuern, können diese aber nicht geltend machen. Auch die Kinderfreibeträge bei der Bemessung der Lohnsteuer finden nur Berücksichtigung bei der Kirchensteuer und dem Solidaritätszuschlag – ein Witz!

Auch das Rentensystem benachteiligt Familien mit Kindern, da vor allem sie die Altersversorgung Kinderloser mitfinanzieren und dazu noch die Kosten der Kindererziehung zu finanzieren haben. Die Rentenpolitik belohnt damit Kinderlosigkeit.

Die NPD fordert:

  • Einführung eines Familiensplittings, um Familien mit Kindern steuerlich besserzustellen und um steuerliche Nachteile zu beseitigen
  • Kinderfreibeträge sind auch bei der Bemessung der Einkommenssteuer zu berücksichtigen
  • Senkung der Mehrwertsteuersätze auf Kinderprodukte – es kann nicht sein, daß Babynahrung teilweise mit 19 % und Hundefutter mit 7 % besteuert wird
  • Reduzierung des Beitrages zur Rentenversicherung um jeweils einen Prozentpunkt je Kind
  • Abschlagsfreie Verkürzung des Renteneintrittsalters in Abhängigkeit der Kinderzahl bzw. Erhöhung des Rentenanspruches (Wahlfreiheit).