Leserbrief: Über eine schizophrene Ministerpräsidentin und ihre Handlanger

Leserbrief: Über eine schizophrene Ministerpräsidentin und ihre Handlanger

Als sich der immer stärker werdende Widerstand von Eltern und vielen Grundschullehrern gegen die Abschaffung der Schreibschriftpflicht selbst von den politikhörigen Medien in Thüringen nicht mehr schönschreiben ließ, nutzten dies sogleich die Wahlkampfstrategen der ehemals christlichen, sogenannten deutschen Union, für ihre Zwecke. Bereits im April, in der Vorwahlkampfphase der Landtagswahl, meinte Christine Lieberknecht (CDU) medienwirksam vor Schülern Schleiz, daß die Schreibschrift für unsere Gesellschaft ein wichtiges Kulturgut darstelle.

Diese Aussage verwundert schon etwas, wurde doch erst 2010 die Schreibschrift aus dem Lehrplan des Faches Deutsch an den Grundschulen in Thüringen gestrichen – und dies unter der Regierungsverantwortung von Frau Lieberknecht! Die Ministerpräsidentin wußte 2009 bereits ganz genau, was die Thüringer mit einem SPD-Bildungsminister erwarten würde. Und letztendlich waren es schließlich sie und gesamte CDU im Thüringer Landtag, welche in alter Blockparteienmanier Matschies ideologisch gefärbte Bildungsexperimente unterstützten.

So wurde das Sitzenbleiben bis zur dritten Klasse generell abgeschafft, auch in der 5. und in der 7. Klasse kann man neuerdings prinzipiell nicht mehr sitzenbleiben. Gemeinschaftsschulen dürfen bis zur 8. Klasse auf Noten verzichten. Jahrgangsübergreifendes Lernen, das heißt, daß 1. und 2. Klassen gemeinsam unterrichtet, werden, führte man ein. In Ausfallstunden „unterrichten“ dann die Zweitklässler die Erstklässler und „kontrollieren“ deren Hausaufgaben. Massenhafte Stundenausfälle und Vertretungen aufgrund ca. 500 – 600 nicht besetzter Lehrerstellen in Thüringen, das krampfhafte Anrennen gegen Zucht und Ordnung und die geplante Inklusion an Thüringer Schulen werden ihr Übriges tun.

Im Klartext: Die in Thüringen praktizierte schwarz-rote Bildungspolitik ist Gleichmacherei ganz im sozialistischen Stil, mit dem politischen Wunsch, an den Thüringer Schulen die Anforderungen und der Lehrstandards so weit wie möglich abzusenken.

Diese sollen letztendlich so niedrig sein, daß in Zukunft jedes Zuwandererkind auch ohne größeres Wissen spielend leicht einen deutschen Schulabschluß schafft. Dieser von unseren eigenen Landsleuten geführte Kampf gegen unser altes deutsches Leistungsprinzip und damit gegen unsere Kultur, soll neben vielen anderen Maßnahmen zu einer weiteren Verdummung immer breiterer Volksschichten führen. Letztendlich bedeutet dies aber eine Abkehr von der Elitenbildung und führt zu einer unnatürlichen Akademikerschwemme. Damit wächst trotz vermeintlich hoher Bildungsabschlüsse ein bildungsschwaches und damit willen- und heimatloses Heer von Arbeitssklaven heran, welches problemlos im Sinne des derzeitigen Herrschaftsapparates zu manipulieren und zu beherrschen ist und welches sich widerstandslos je nach Arbeitskräftebedarf quer durch Europa schieben läßt.

Ach übrigens, die Formulierung „deutsches Volk“ hören und lesen Sie nur noch von der NPD. Alle Rotparteien, von SPD, Piraten über die LINKEN bis zu den Grünen verabscheuen die Bezeichnung „deutsches Volk“ und meiden diese wie der Maulwurf die Sternenkunde. Daß aber in der Zwischenzeit, selbst in CDU-Ministerkreisen, nur noch von „unserer Gesellschaft“ gestammelt wird, sollte allen, welche meinen mit der CDU patriotisch zu wählen, zu denken geben.

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