Schmach für Katja Wolf: Stadt Eisenach muß Wieschke-Gruß wieder aufhängen

Schmach für Katja Wolf: Stadt Eisenach muß Wieschke-Gruß wieder aufhängen

Das Verwaltungsgericht Meiningen hat erwartungsgemäß entschieden, daß Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Linke) rechtswidrig ein Transparent des Stadtrates Patrick Wieschke zum Eisenacher Sommergewinn abhängen ließ und verpflichtet sie, es wieder aufzuhängen. Für Patrick Wieschke bedeutet das einen grandiosen Sieg auf ganzer Linie. Er fordert Wolf nun auf, die Kosten des Rechtsstreites privat zu tragen.

„Die Argumente von Wolf und durch sie mißbrauchte Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren einfach zu schwach, als daß das Gericht ihnen folgen konnte. Niemandem kann verboten werden, Gäste eines Festes zu grüßen, wie ich es getan habe. Das Urteil ist eines der größten Eigentore, welches sich die Oberbürgermeisterin in ihrer bisherigen Amtszeit geleistet hat. Ihr politischer Schaden und die einhergehende Blamage sind immens. Ganz Eisenach redet von meiner Grußbotschaft an unsere Gäste, daran hat auch die diktatorische Entscheidung der Oberbürgermeisterin ihren Anteil. Deshalb müßte ich ihr eigentlich dankbar sein. Denn ganz gleich, ob die Stadt nun Beschwerde gegen die Entscheidung einlegt oder nicht, von meiner Botschaft hat nun jeder Eisenacher gehört. Das Lob, sogar aus der Basis anderer Parteien, ist groß. Denn leider sind andere Politiker nicht auf die Idee gekommen, Eisenachs Weltoffenheit so wie ich zu demonstrieren. Wie dem auch sei, heute habe ich viele gute Gründe zu feiern. Es tut mir leid für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und die ehrenamtlich Tätigen der Sommergewinnszunft, daß sie unter der politischen Doktrin der linken Oberbürgermeisterin leiden und ihre wertvolle Zeit für ideologisch motivierte Auseinandersetzungen opfern müssen. Katja Wolf sollte nun wenigstens den Anstand besitzen und die durch sie verursachten Kosten des Rechtsstreites aus ihrer privaten Kasse zahlen. Die Stadt Eisenach hat keinen Haushalt und das wenige noch vorhandene Geld darf nicht für ihren Privatkrieg verschleudert werden “, sagte Stadtrat Patrick Wieschke nach Eingang des Urteils.

Patrick Wieschke erneuert angesichts des Urteils seine Botschaft, alle in- und ausländischen Gäste in der Wartburgstadt willkommen zu heißen. Er wird deshalb auch zum Festumzug am kommenden Sonnabend als Botschafter von Eisenachs Weltoffenheit und Gastfreundschaft unterwegs sein.