Sarrazin schreckt die Lakaien des Eurowahns auf

Sarrazin schreckt die Lakaien des Eurowahns auf

Wem bisher noch nicht klar war, daß die Blätter der Zeitungsgruppe Thüringen zum SPD-Imperium mit alliierter Sanktionierung gehören, dem dürfte spätestens mit deren aktueller Debatte um das neueste Buch von Sarrazin „Europa braucht den Euro nicht“ ein Licht aufgehen. Der Gastkommentar des Staatsekretärs im SPD-geführten Thüringer Justizministerium, Prof. Dr. Herz, wollen wir als erklärte Eurogegner besondere Aufmerksamkeit schenken: Zunächst stellen wir fest, daß der Herr Professor selbstredend erst einmal SPD-Mitglied mit einer blitzsauberen akademischen Karriere in (West)Deutschland / USA und Israel ist, was ihn in besonderer Weise prädestiniert, eine führende Stellung innerhalb der Thüringer Landesregierung der „Großen“ Koalition und darüber hinaus an der nach der Wende in Erfurt aus dem Boden gestampften Universität einzunehmen.

Da wird von vornherein klar, dass er einen Mann wie Sarrazin samt seiner Bücher nur verbal vernichten will, was ihm aber unter dem Gesichtspunkt eines Mindestmaßes an „Wissenschaftlichkeit“ in keinster Weise gelingt. Vielmehr ergießt sich unser erlauchter Politikwissenschaftler in plattesten Attitüden einer Polemik und dies noch dazu in einem sprachlichen Wirrwarr, der den Leser nur erschaudern kann (er möge uns im DUDEN bitte mal das Wort „verschwurbelt“ zeigen). Da wundert es nicht, daß sein Gastkommentar überschrieben ist mit „Lebenszeit nicht mit diesem Buch verschwenden“; ein wirklich hochwissenschaftliches und sehr sachpolitisches Argument!!!

Nun würden wir vielleicht um diese Debatte kein weiteres Aufsehen betreiben, wenn nicht die sich immer mehr zuspitzende Finanz- und insbesondere Eurokrise mittlerweile vor unserer Haustür (Griechenland / Spanien…) Fakten schafft, bei dem einem sprichwörtlich Angst und Bange werden kann. Bar jeder Vernunft taumelt unsere politische korrekte europäische Führungsriege samt ihrer Vasallen auf den nachgeordneten Ebenen im krampfhaften Festhalten an der Fehlkonstruktion Euro von einer Fehlentscheidung zur nächsten und nimmt dabei vorsätzlich (!), in wenigen Fällen vielleicht auch aus Unwissenheit, in Kauf, daß zum einen bürgerkriegsähnliche Zustände entstehen, zum anderen – ganz US-amerikanischen Wunschvorstellungen entsprechend – die europäischen Völker wieder einmal übereinander herfallen, also von einer europäischen Einigung weiter denn je entfernt sein werden.

Lassen wir nicht zu, daß politisch Verirrte die europäischen Völker auf die Schlachtbank des internationalen Finanzkapitals führen! Und lassen wir überdies nicht zu, daß im Rahmen der Krise die kleinen Leute übereinander herfallen und die Schuldigen von Merkel bis Ackermann sich weiter auf der Sonnenseite des Lebens tummeln!

Institutionalisierte Ungleichbehandlung – Oder: Was Nationale mit Leiharbeitern gemeinsam haben

Institutionalisierte Ungleichbehandlung – Oder: Was Nationale mit Leiharbeitern gemeinsam haben

Politik und Gesellschaft sind in unserem Land geprägt von einer beispiellosen Ungleichbehandlung im eigenen Volk. Die etablierten Politiker nutzen diesen ungerechten Umstand gerne aus, um sich zu profilieren und die Betroffenen gegeneinander aufzuspielen. Heiß diskutiert wird zu Recht seit Jahren das Thema Löhne. Ob nun Frauen für die gleiche Arbeit weniger verdienen, Mitteldeutsche weniger Geld in der Heimat als in der Fremde erhalten oder in Unsicherheit lebende Leiharbeiter weniger Lohn als ihre Kollegen im Leihbetrieb bekommen, ist dabei fast schon egal. In allen Fällen, bei Mann und Frau, gut und weniger gut Verdienenden und bei Ost und West stehen die politisch bedingten Ungleichheiten im Vordergrund. Dabei gewinnt man nicht grundlos den Eindruck, als handele es sich beim Politikergetöse um blanke Rhetorik, die am Ende nicht in Taten mündet.

Denn was tut man bisher für gerechte Löhne und Renten, für die wachsende Zahl Thüringer Leiharbeiter? Man fordert beispielsweise die sogenannten Tarifparteien dazu auf, getreu der neoliberalen Logik, die Politik habe sich aus der Wirtschaft strikt herauszuhalten, sich entsprechend zu einigen. Wider besseren Wissens, wonach so niemals Gerechtigkeit hergestellt wird.

Die Ungleichbehandlung bekommen auch wir Nationaldemokraten zu spüren. Ein öffentlich-rechtlicher Sender wie der MDR (mit den Rundfunkgebühren der Bürger finanziert) berichtet ausführlich und vor allem inhaltlich über den Landesparteitag der Thüringer Piraten. Das wäre nicht weiter schlimm und absolut gerecht, wenn man nicht der NPD, einer Partei mit 4,3 Prozent bei der letzten Landtagswahl und gut zwei Dutzend kommunalen Mandaten, selbiges verwehren würde.

Hier bekommt der Zuschauer nur die quantitativ hochstilisierten „Gegenproteste“ zu sehen und das war es dann auch. Dasselbe, zwar nur durch Anzeigen, Regierungsparteien und Abobeiträge finanziert, erleben wir in den Printmedien, wie den Zeitungen der Thüringer Zeitungsgruppe. Hier steht die Worthülse „Pressefreiheit“ über dem Informationsrecht der Bürger und auch über dem sogenannten Resozialisierungsgebot. Hiernach sind Menschen nach Verbüßung einer gerichtlich auferlegten Strafe als gleichberechtigter Teil der Gesellschaft zu betrachten und Benachteiligungen auszuschließen. Während man die Schwarzgeldkoffer so mancher CDU-Politiker, das strafrechtlich relevante Verhalten so manchen linken Parlamentariers, den Drogenkonsum oder die Verkehrsdelikte anderer Politpromis bewußt in Vergessenheit geraten läßt, holt man bei nationaldemokratischen Politikern weit mehr als zehn Jahre zurückliegende Fehler oder zweifelhafte Verurteilungen regelmäßig aus der Mottenkiste. Das macht es den Schreiberlingen einfach: Mit dieser Taktik wird eine inhaltliche Auseinandersetzung und Berichterstattung obsolet.

Ob es am Auftraggeber oder der bekanntlich wechselhaften Gesinnung der handelnden Journalisten liegt, vermag ich nicht abschließend zu beurteilen. Aber die Ungleichbehandlung von Menschen in diesem Land, das ist klar, zieht sich wie ein roter Faden durch sämtliche Bereiche des Lebens. Ich darf hoffen und werde mich weiterhin dafür einsetzen, daß das auch eine wachsende Zahl unserer Landsleute erkennen wird. Das wird wohl eher wahr, als eine faire Auseinandersetzung von Politikern und Journalisten mit denen, die woanders – also immer mehr – im Abseits stehen: Patrioten, Leiharbeiter, ehrlich arbeitende Mitteldeutsche, Rentner und Frauen mit dem „falschen“ Beruf.

Ihr Patrick Wieschke

Landesvorsitzender

Kommentar: Raus aus dem Euro!

Kommentar: Raus aus dem Euro!

Was passiert, wenn man vollkommen unterschiedliche Volkswirtschaften zwanghaft in einen gemeinsamen Wirtschaftsraum presst? Richtig: Die Schwäche der einen müssen die anderen ausbügeln. Die Krisen der einen haben alle zu stemmen. Die Unfähigkeit der einen haben die Starken zu kompensieren.

An diesen Symptomen zeigt sich, woran die Europäische Union wirtschaftlich krankt. Der Weg zu den „Vereinigten Staaten von Europa“ läßt sich nur wider alle Logik durchpeitschen, wenn einige Wenige die Lasten tragen. Zu den einigen Wenigen gehört das 82-Millionen-Volk der Deutschen, die Migranten ausnahmsweise einmal mitgerechnet.  Nicht genug, daß die Deutschen die Hauptlast der Krise schultern, meinen nun einige „Experten“ die deutschen Exporte kritisieren zu müssen, weil diese die Wettbewerbsfähigkeit anderer europäischer Staaten gefährden würden. Die Deutschen sollen lieber die Nachfrage im Inland stärken, damit die Bundesbürger vermehrt Waren aus dem EU-Ausland konsumieren. Die Wahrheit liegt in der Mitte: Natürlich muß die Binnennachfrage gestärkt werden, müssen regionale Wirtschaftskreisläufe geschaffen und reanimiert werden. Doch importiert werden sollte dann in einer auf die Volksversorgung ausgerichteten deutschen Wirtschaft nur das, was hierzulande nicht verfügbar ist.

Der „Expertenrat“ kommt mit Sicherheit aus jenen Staaten, die derzeit von EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn Empfehlungen erhalten, wie sie wettbewerbsfähiger werden und so Ungleichgewichte beseitigen können. Befolgen sie die Ratschläge nicht, müssen sie mit Geldstrafen von Seiten der EU rechnen. Sie alle sollen wahrscheinlich Deutschlands Niveau erreichen. Aus diesem politischen Druck spricht der Realitätsverlust der politisch Verantwortlichen. Und gleichzeitig ihre ebenso realitätsferne Ideologie: denn grenzenloses Wachstum ist nicht möglich! Und schlußendlich werden Menschen und Mentalitäten schlichtweg ignoriert, wenn man meint, allerorten das gleiche Niveau zu erreichen.

Am Ende wird es darauf hinauslaufen, daß alles beim Alten bleibt, die Brüsseler Ideologen mit ihrer Regelungswut Sanktion für Sanktion durchpeitschen und doch weiterhin nicht zusammengehört, was nicht zusammenpaßt.

Die NPD wird aus diesen Gründen Kurs halten: Für ein anderes Europa! Deshalb: Raus aus dem Euro!

Patrick Wieschke
Stellv. Landesvorsitzender

 

Mehr Informationen: http://www.nein-zum-euro.de/

 

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