Aktionswochen: Patrick Wieschke weiter unterwegs für Thüringen

Aktionswochen: Patrick Wieschke weiter unterwegs für Thüringen

Der Landesvorsitzende der NPD Thüringen, Patrick Wieschke, besucht in den Aktionswochen der NPD in Thüringen unter dem Motto „Deutsche Kinder groß und klein, sollen Deutschlands Zukunft sein“ jede Region des Freistaates, um die Ziele der NPD in Bürgergesprächen am Infostand zu verdeutlichen.

So hat Wieschke gestern im Saale-Holzland-Kreis an einem Infostand in Eisenberg und an einer öffentlichen Verteilaktion der Kampagnenflugblätter in Hermsdorf teilgenommen. Auch die Kreisstadt Eisenberg hat unter der demografischen Katastrophe zu leiden. Zwar ist die Abnahme der Bevölkerung hier nicht so stark ausgeprägt wie andernorts in Thüringen, die Stadt überalter aber zusehends. Im Gespräch mit älteren Bürgern stellte Wieschke fest, daß diese sich des demografischen Problems bewußt sind und sich Sorgen um die Zukunft ihrer Heimat machen. Jüngere Menschen zieht es oft nach Jena. Auch hier setzt die NPD an, die eine Leuchtturmpolitik zugunsten der großen Städte und zulasten des ländlichen Raums ablehnt. Nach dem Infostand verteilte Wieschke zusammen mit dem Landesorganisationsleiter Patrick Weber einige Hundert Flugblätter zur Kampagne in Hermsdorf.

Anschließend machte Wieschke als NPD-Fraktionsvorsitzender in der Eisenacher Stadtratssitzung mit Anträgen, Anfragen und Redebeiträgen deutlich, daß er auch konsequent für die Interessen der Menschen und Unternehmen seiner Heimatstadt eintritt.

Heute besuchte Wieschke den NPD-Kreisverband Nordhausen, der Infostände in der Kreisstadt sowie in Bleicherode veranstaltete. In vielen Gesprächen mit den Bürgern des Landkreises erfuhr Wieschke deutliche Zustimmung zu den inhaltlichen Zielen der NPD. Auch die Regionalzeitung des Kreises „FAKTUM“ leistet in der Region gute Aufklärungsarbeit und thematisiert auch in der aktuellen Ausgabe die demografische Schieflage des Landkreises und Thüringens.

Die nächsten Tage ist Patrick Wieschke im Weimarer Land und im Landkreis Gotha unterwegs, um auch dort mit den Menschen über die Inhalte der Nationaldemokraten zu sprechen.

Patrick Wieschke und der Nordhäuser NPD-Kreistagsabgeordnete Ralf Friedrich (li.) am Infotisch in Bleicherode

Patrick Weber beim Bürgergespräch in Eisenberg

Demografie: Anderswo klappt’s doch auch!

Demografie: Anderswo klappt’s doch auch!

Seit einigen Tagen läuft nun die Kampagne „Deutsche Kinder groß und klein sollen Deutschlands Zukunft sein“, eine Aktion der Thüringer NPD, um auf den schleichenden Volkstod hinzuweisen, der von den etablierten Parteien der Deutschlandabschaffer gern als demographischer Wandel verniedlicht wird. Dutzende Infotische in fast jeder Region Thüringens fanden bisher statt.

Die Thüringer NPD macht in Bürgergesprächen und Flugblättern auf die Probleme aufmerksam, die sich aus den aktuellen Entwicklungen ergeben:

–          es fehlt an gut bezahlten Arbeitsplätzen,

–          es fehlen bezahlbare, familiengerechte Wohnungen,

–          es fehlt die Anerkennung der Familie als solches,

–          es fehlt die Sicherheit im Alter, von der erarbeiteten Rente leben zu können.

Das alles sind nur einige wenige Beispiele, die versinnbildlichen, wie wenig die etablierten Parteien  in die Zukunft denken und sich für die Belange ihrer Wähler einsetzen.

Stattdessen soll der demographische Wandel gestaltet werden, ganz so, als ob man einem sterbenden die letzten Tage oder Jahre versüßt.

Daß es anders geht, beweist ein Blick über den Tellerrand zu unseren Nachbarn.

So ist es in Schweden gesetzlich vorgeschrieben, daß Arbeitnehmer vier Wochen Urlaub am Stück nehmen müssen. Des Weiteren sind Schulessen, Schülerbeförderung und Lernmittel kostenlos. Zusammen mit vielen anderen Maßnahmen für die Erziehung, Pflege und Versorgung von Kindern wundert es nicht, daß Schweden die höchste Geburtenrate unter den westeuropäischen Ländern hat, 2,14 Kinder pro Frau gegenüber 1,36 Kinder bei deutschen Frauen.

In Frankreich etwa werden beim Ehegattensplitting und bei der Berechnung der Altersrente die Kinder berücksichtigt. Ganz anders in Deutschland – hier werden geradezu kinderlose Paare gefördert, weil es beim Ehegattensplitting bzw. der Berechnung der Altersrente nicht maßgeblich darauf ankommt, ob Kinder im Haus sind oder nicht.

Neben den finanziellen Anreizen muß es in Deutschland auch einen moralischen Wandel hin zur Familie geben, den alle öffentlichen Akteure unterstützen müssen. Da kann es nicht sein, daß uns von der Werbung vermittelt wird, daß „moderne junge Eltern“ jenseits des 35. Lebensjahres völlig normal sind. Eine Entwicklung, die in den letzten Jahren stetig zugenommen hat. Mittlerweile ist das Durchschnittsalter von Erstgebärenden auf 29 Jahre gestiegen.

Wir müssen dahin kommen, daß junge Erwachsene wieder Lust auf Familie bekommen, daß es keine Last ist, sondern Bereicherung, Kinder zu haben.

Finanzielle Anreize wie Ehestandsdarlehen, öffentliche Achtung von Kinderreichtum, sind ein Teil zukünftiger Familienpolitik. Die Unternehmen sind jedoch auch gefragt.

 

 

Geburtenrate sinkt weiter – Etablierte Politik unternimmt nichts

Geburtenrate sinkt weiter – Etablierte Politik unternimmt nichts

Die gestern durch das Statistische Bundesamt veröffentlichte Geburtenziffer Deutschlands für das Jahr 2011 offenbart die bevölkerungspolitischen Fehlleistungen der aktuellen Politik. Während in einigen anderen Ländern Europas eine Frau durchschnittlich zwei Kinder bekommt, sind es hierzulande gerade einmal 1,36 Kinder. Damit dürfte Deutschland von dem ehemals 196. Platz in der Geburtenziffer-Weltrangliste noch weiter nach unten gerutscht sein.

Daß die Mütter immer älter werden, zeigte die Statistik ebenso. Ein Kind ist hierzulande längst zum Armutsrisiko geworden, weil arbeitende Frauen mit der Geburt eines Kindes um ihren Arbeitsplatz bangen müssen. Der Staat hat jedoch dafür Sorge zu tragen, daß Familie und Beruf nicht nur miteinander vereinbar sind, sondern daß Familie immer über allem anderen steht. Ein sozialversicherungspflichtiges Müttergehalt in Höhe von 1.000 Euro netto monatlich für die ersten drei Lebensjahre würde diese Tatsache schon deutlich reduzieren. Dieses Gehalt fordert die NPD seit langem.

Es wird nicht lang dauern, da wird auch die niedrige Geburtenziffer als Chance gesehen. Es ist bezeichnend für die etablierte Politik, jede selbst herbeigeführte Tragödie so zu verkaufen, daß letztlich ein positives Ergbnis bilanziert werden kann. Weniger Kinder heißt, weniger Schulgebäude zu unterhalten. Eine hohe Sterblichkeitsrate heißt, weniger Rente zahlen zu müssen. Und alles ist prima… Oder doch nicht?

Damit das Land Thüringen eine ausgeglichene Geburtenbilanz aufweisen kann, müssen jedes Jahr etwa 9.000 Kinder mehr geboren werden, als dies momentan der Fall ist. Es läßt sich leicht ausrechnen, wie schnell der Freistaat schrumpft, selbst wenn das Abwanderungssaldo Null betragen würde. Doch was unternehmen Landesregierung und selbsternannte Oppositionsparteien wie Linke und Grüne dagegen? Während letztgenannte sich offen dazu bekennen, daß sie das Deutsche Volk weder erhalten noch in seiner Substanz schützen wollen und es ihnen letztlich egal ist, wieviele Kinder eine deutsche Frau bekommt, geben sich SPD und CDU gern als Retter der Familie. Gemerkt hat man hiervon jedoch nichts, weder finanziell noch ideell. Dabei müßte jegliches politische Handeln nur dem Zweck dienen, die Menschen zum Kinderkriegen zu animieren. Dazu sind Werte zu vermitteln, die jenseits einer Ellenbogen- und „Scheißegal-Gesellschaft“ verlaufen und finanzielle Mittel dorthin zu lenken, wo sie am dringendsten benötigt werden: in der Keimzelle eines jeden Staates.

Deutsche Kinder braucht das Land!

NPD-Landesvorstand tagte – Geburtenförderung bringt sichere Rente

NPD-Landesvorstand tagte – Geburtenförderung bringt sichere Rente

Der Landesvorstand der Thüringer NPD hat sich auf seiner gestrigen Sitzung mit der Altersversorgung der deutschen Arbeiterschaft befaßt und damit ein weiteres Problem aufgegriffen, welches vor allem durch die als „demografischer Wandel“ beschönigte Bevölkerungskatastrophe hervorgerufen wird.

Im Laufe der Diskussion wurde deutlich, daß die NPD die einzige Partei ist, die die Ursache der aktuellen und künftigen Probleme des deutschen Rentensystems klar und deutlich benennt und im Geburtenknick verortet, während die etablierten Parteien mit unausgegorenen Maßnahmen wie der Zuschußrente die Symptome kaschieren wollen. Generell kann festgestellt werden, daß die meisten der aktuellen und zukünftigen Probleme, wie z.B. Fachkräftemangel, Dorfsterben und die sich verteuernde Verwaltung, auf den Geburtenschwund zurückzuführen sind.

Der stellvertretende Landesvorsitzende Gordon Richter stellte im Anschluß an die Sitzung fest:
„Geburtenfördernde und familienfreundliche Politik wäre der sinnvollste und beste Beitrag zu einer sicheren Rente. Die familienpolitischen Forderungen der NPD, wie z.B. die Einführung eines Müttergehaltes, die Auszahlung eines Ehestandsdarlehens oder die Schaffung familienfreundlicher Infrastruktur, wären Maßnahmen, um eine Altersversorgung zukünftiger Generationen zu gewährleisten. Hier gilt es anzusetzen und nicht durch die sozial ungerechten Maßnahmen zulasten der Steuerzahler und Rentner. Denn während früher vier Steuerzahler einen Rentner finanzierten, ist es nur eine Frage der Zeit, bis für einen Rentner ein Steuerzahler aufkommen muß.“

Weiterhin wurde der Landesvorstand durch den Landesgeschäftsführer Tobias Kammler über die Mitgliederentwicklung des Landesverbandes in den letzten Monaten informiert. Seit Juli konnten hier 28 Neueintritte verzeichnet werden, denen lediglich vier Austritte gegenüber stehen. Diese beachtliche Steigerung läßt sich vorallem auf die gesteigerten Aktivitäten der Kreisverbände und den anhaltenden Aufschwung im Landesverband zurückführen.

Der Landesvorsitzende Patrick Wieschke sagte hierzu abschließend: „Die hollywoodreife Inszenierung um das sog. Zwickauer Terrortrio hat offenbar ihr Ziel verfehlt. Die Bürger in Thüringen erkennen den Schwindel, der dahinter steckt, denn die NPD hat mit diesen Anschuldigungen nichts zu tun. Durch die anstehenden Aktionswochen rechnen wir mit zahlreichen weiteren Interessenten und Eintritten, denn die NPD wird in den kommenden Wochen täglich auf der Straße präsent sein. Flankiert werden die Aktionswochen durch insgesamt 180.000 Zeitungen und über 20.000 Flugblätter.“

Gebietsreform? Nein, danke!

Gebietsreform? Nein, danke!

Die Diskussion ist alt und endlos. Thüringens Landkreise und Kreisfreie Städten sollen in ihren Gliederungen reformiert werden. Der Bevölkerungsrückgang erfordere dies und überhaupt sind Großkreise wesentlich effizienter und sparen Geld. Die Erfahrungen in anderen Bundesländern sehen anders aus. Nicht nur das andernorts kein Geld gespart wurde. Auf die Gemeinden kommen Mehrkosten zu. Durch die weitere Delegation von Landesaufgaben nach unten, mussten beispielsweise die neuen Großkreise in Mecklenburg-Vorpommern die Kreisumlagen erhöhen. Das ist das Geld, was Gemeinden an ihren Landkreis zahlen müssen, damit dieser die anfallenden Aufgaben erledigen kann. Doch die Gemeinden interessieren die Landesregierung in Thüringen traditionell überhaupt nicht, wie diese und damit wir alle seit Jahren leidvoll am kommunalen Finanzausgleich, an der Übertragung von Aufgaben ohne ausreichende finanzielle Gegenleistung und viele anderer Entscheidungen gegen Städte und Gemeinden erfahren dürfen. Das Land sieht nur seine eigene Bilanz. Und diese berührt den Lebensmittelpunkt und die Lebenswirklichkeit der meisten Bürger nicht. Schulen, Kindergärten, Nahverkehr, Museen und Bibliotheken. So ziemlich alles was das Leben in unserem Umfeld ausmacht, ist kommunale Angelegenheit und wird wenn überhaupt von höherer Stelle nur dürftig mitfinanziert.

Eine Kreisgebietsreform wie derzeit in der Diskussion mit wenigen Großkreisen wird unser Thüringen weiter entdemokratisieren. Denn die Entscheidungen, die wiederum uns alle betreffen, fallen dann noch weiter weg. Und damit auch noch weiter weg von unmittelbarer Betroffenheit und Verantwortung. Noch weniger Städte und Gemeinden werden dann, beispielsweise im Hinblick auf ihre Schulstandorte, eine Lobby in ihrem Kreistag haben. Aus der Ferne läßt sich schlechter und mit wenig Gespür und direkter Verantwortung für die individuelle Situation vor Ort regieren.

Eine Kreisgebietsreform wird auch einen weiteren Identitätsverlust Vorschub leisten. Die Menschen identifizieren sich mit ihrer Region. Das wird mit fernen Entscheidungen und einer weiteren Wegnahme regionaler Identifikationsmerkmale zunehmend erschwert. Den Heimatbegriff haben die derzeitigen Landtagsparteien ohnehin nicht für sich gepachtet. Für sie zählen nur kurzfristige finanzielle Effekte, sofern sie denn überhaupt erzielt werden. Was Morgen, übermorgen und in vielen Jahren sein soll, wie langfristig für ausreichend Menschen, Infrastruktur und Wirtschaft in jedem Winkel Thüringens gesorgt werden soll, ist kein Bestandteil ihrer Überlegungen und Entscheidungen.

Eine Kreisgebietsreform wird auch das ohnehin arg gebeutelte Ehrenamt weiter erschweren. Die Entfernungen sind dann noch größer, die persönliche Kommunikation wird schwierig und der zeitliche Aufwand nimmt zu.

Und eine Kreisgebietsreform wird es noch schwieriger machen, die Interessen vollkommen unterschiedlicher Regionen alle unter einen Hut zu bringen. Im Wartburgkreis zum Beispiel spürt man noch heute die „Mentalitätsunterschiede“ zwischen dem Altkreis Eisenach und dem Altkreis Bad Salzungen. Das ist nirgends anders.

Sicherlich muß gespart werden. Damit sollten die Abgeordneten selbst erst einmal beginnen. Es muß eine andere Prioritätensetzung her. Lieber verzichten wir auf millionenschwere Prestigeprojekte, solange sie nicht finanzierbar sind. Aber unsere Lebensgrundlagen müssen erhalten bleiben. Die Schaffung von Monsterkreisen ist der denkbar schlechteste Weg um Geld zu sparen und Effizienz zu fördern. Zwar muß über den Status kleiner kreisfreier Städte gesprochen werden, aber eine weitere Vergrößerung anderer Gebietsstrukturen wird heute und in aller Zukunft auf den Widerstand von uns Nationaldemokraten und heimatverbundenen Bürgern stoßen.

Herzlichst,

Ihr Patrick Wieschke

Landesvorsitzender